Live Automation – Klimaschutz geht nur mit Steuerung

Aus Erfahrung lernen und dieses Wissen weitergeben, das ist eine ideale Vorstellung und kann auch zum Geschäftsmodell werden. Die jüngste Unternehmung, die wir verfolgen zeigt mit LIVE AUTOMATION, wie dies gelingen kann. In der Tat ist das eine Geschichte zum Hinschauen. 

Best Practice bedeutet, dass andere nachmachen dürfen, was hier bereits entstanden ist. Deshalb erzählen wir die Geschichte von Vorne und verbinden Sie gerne mit Live Automation, damit Sie die Erfahrungen nutzen können, die hier entstanden sind. 

Das jüngste Projekt entstand, als das Start-Up FZ-Recycling (FZR) seine Garagen-Zeiten hinter sich ließ und den Neubau eines eigenen Gebäudes ins Auge fasste. FZR entwickelt Recyclinganlagen, die nun in der neuen Produktionsstätte gebaut werden. Die Hauptperson unserer Geschichte, COO Leif Ziebeil, ist fachlich vertraut mit smarten Programmierungen von Anlagentechnik. Digitalisierung ist der zentralen Figur dieser Geschichte daher kein Fremdwort. Als junger Bauherr war Leif Ziebeil von Anfang an nicht unbescheiden bei seinen Ansprüchen an Effizienz, Nachhaltigkeit und Klimaverträglichkeit des Neubaus. Aber wie jeder Bauherr geriet auch er schnell an die Grenzen des Möglichen und Finanzierbaren und damit an die Grenzen seiner Kompromissbereitschaft. Doch Aufgeben liegt nicht in seiner DNA. 

Entstanden ist ein Industriegebäude im Niedrighaus Standart aus weitestgehend zerlegbarem und damit recyclingfähigem Material mit einer 99 kWp Photovoltaikanlage auf dem Dach, Ladesäulen und einer Holzpellet-Heizung. Alles sorgfältig geplant, ausgewählt und überwacht. Für den Bauherren war schnell klar, dass nur das optimale Zusammenspiel aller einzelnen Komponenten zu den gewünschten Effekten führt. 

Smarte Steuerungen sind daher ein Muss. Es reicht nicht, nur gute Technik auszuwählen, denn das optimale und effizienteste Ergebnis erhält man nur, wenn alle Techniken zusammenarbeiten. Genau hier lag die Herausforderung. Die dafür auf dem Markt erhältlichen System werden meist schwer zugänglich, teuer, aufwendig und systemgeschlossen angeboten. Darum hieß es: Do it Yourself. Um Kosten  zu sparen und keine Einbußen bei der Effizienz des Gebäudes hinnehmen zu müssen.

Bei der Firma Loxone fand der Bauherr schließlich ein offenes und benutzerfreundliches System, das alle technischen Anlagen verbinden kann und viele weitere Wünsche, wie z.B. Alarmanlage und Zutrittskontrolle, realisieren ließ. Nach der Installation der Hardware lag die Programmierung der smarten Gebäudesteuerung allein in der Hand des Bauherren.

Heute ist das Gebäude von FZ-Recycling fertig, funktioniert sehr effizient und erfüllt die Wünsche und Bedürfnisse der Nutzer. Auch die Anlagen, die hier in der Produktionsstätte entwickelt und gebaut werden, werden mittlerweile mit der smarten Steuerung ausgestattet. Die vielfältigen Erfahrungen, die auf dem Weg dahin gemacht wurden, fließen in die neue Abteilung LIVE AUTOMATION mit ein und stehen damit auch anderen Bauherren zur Verfügung. Dabei ist der Name Programm, denn jede Automatisierung muss lebendig bleiben, individuell auf die Technik  und die Menschen, die sie nutzen, mit ihren sich ständig veränderten Bedürfnissen eingestellt und angepasst werden.

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